Praxistipp Bodenbelag

Heute möchte die Pilotesse mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Von Haus aus kommt ein L300 ja mit pflegeleichtem Bodenbelag, entweder Parkett ähnlich dunkler oder heller Kunststoff, soweit die Pilotesse bisher gesehen hat. Das ist sehr praktisch gedacht, weil leicht sauber zu halten. Im Sommer, an Strand und See, bei sonnigem warmen Wetter wunderbar. Aber das ändert sich, sobald man im Herbst oder gar Winter unterwegs ist. Nasse, schlammige Schuhe bringen Feuchtigkeit und Schmutz ins Wohnmobil. Sind gar noch Hunde im Spiel, bzw im Wohnmobil, dann wird es richtig interessant, denn die putzen sich einfach nicht richtig die Füße ab, bevor sie die Hütte stürmen 😉

Die erste Intention ist meistens: Dann legen wir halt einen Teppichboden. Das ist erst einmal ein guter Plan. Man kann ihn ja jedes Jahr erneuern und wenn man hübsches Schlammbraun nimmt, fällt der Dreck auch nicht so auf. Für Schönwetterurlauber mag ein Teppich eine Option sein, Herbst, Winter, Wanderer und Hundebesitzer … siehe oben.

Bei der Pilotesse hat sich folgender Aufbau in mehreren Jahren bewährt: Zu unterst liegt tatsächlich: ein Teppichboden. Im Fall der Pilotesse ein robuster dunkelgrauer Nadelfilzrest, der geschenkt zu haben war und sich nicht nur kinderleicht zuschneiden lässt, sondern auch lose verlegt brav an seinem Platz bleibt. Darüber liegen einige Fleckerlteppiche, die es günstig bei Ebay oder IKEA zu kaufen gibt. Für nicht allzu lange Schönwetterreisen war das auch schon. Die Fleckerlteppiche lassen sich wunderbar ausschütteln und bei Bedarf wenden, binden Kondenswasser, lassen sich mal zum trocknen in die Sonne hängen und nach dem Urlaub geht es ab in die Waschmaschine. Durch den darunterliegenden Nadelfilz verrutschen die Fleckerlteppiche nicht.

Im Winter oder auf längeren, potenziell Dreck gefährdeten Reisen (wie zum Beispiel wandern in England 😉 ) liegen über den Fleckerlteppichen noch je nach Größe zwei oder drei geschickt platzierte Frotteehandtücher. Sie saugen Nässe von Hundepfoten und Wanderschuhen, lassen sich ausschütteln, wenden und bei Bedarf problemlos auf einem Campingplatz waschen. Perfekt!

Konsequentes Wechseln der Schuhe auf der Wohnmobiltürschwelle hilft übrigens enorm, Wanderdünen sauber(er) zu halten 😉

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