Beweisfoto

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…und wer gaaaaaaaanz genau hinschaut, der sieht sogar die kleine Wanderdüne 😉

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Wir sind wieder da!

Pilotesse & Co inklusive Wohnmobil sind heil wieder aus dem Englandurlaub zurück .

Jetzt heißt es erst einmal Fotos sichten, Wäsche waschen und die letzten englischen Leckereien verdrücken. Gut, dass die Pilotesse 1 & 3 gleichzeitig machen kann, und um 2 kümmert sich ja schließlich die Waschmaschine.

Ganz kurz vorab: Es war ein reiner Wanderurlaub dieses mal – der grösste Ort, den wir auch als Einkaufsbasis genutzt haben, war das kleine Gosforth mit sagenhaften 1230 (in Worten: eintausendzweihundertunddreissig) Einwohnern. Dafür besitzt es ein über tausend Jahre altes Wikingerkreuz, dass mit seinen mehr als vier extrem schlanken Metern recht unauffällig im kleinen Kirchhof herumsteht – Bilder folgen.

Stationiert war das Wanderabenteuer im Wasdale, einem Tal im westlichen Lake District. Sehr fotogen, sehr anstrengend und sehr, sehr schön:

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Wast watercroped„. Licensed under Public domain via Wikimedia Commons.

Als absolute Krönung hat der Wettergott dieses mal einen drauf gelegt: Es kam keine einzige Regenjacke oder Jacke zum Einsatz – noch nicht einmal ein Pullover oder eine Weste. Top-Wetter bis zur letzten Minute – und wir haben uns nur darüber geärgert, keine kurzen Hosen eingepackt zu haben. Bekleidungstechnische Neuerwerbung dieses Urlaubs: eine Schirmmütze gegen die Sonne! Das gab es auch noch nie.

Bilder folgen, wie schon gesagt. Vom Tal natürlich und den Wanderungen, nicht von der Schirmmütze !
Ach: Und Rivendale ist ab sofort aus den Planungsunterlagen gestrichen bis zum St. Nimmerleinstag. Wankt die Pilotesse dort doch morgens um sechs zum mit vierstelligem Pincode gesicherten Sanitärblock und was steht da groß außen an der Tür? WARNING – CCTV in operation. Bitte wer? Die Pilotesse schaut sich vor der Tür um, oben unten, rechts und links – nirgendwo eine Kamera. Kratzt sich die verquollenen Augen, schüttelt das verschlafene Haupt, tippt den Code ein, schlurft in den Sanitärblock….. hängt da nicht oben an der Decke eine Überwachungskamera?? Ja bitte geht’s noch? Natürlich gibt es im Sanitärblock geschlossene Wasch- und Naßzellen, aber irgendwo ist dann mal Schluss mit lustig. Rivendale hätte  gescheiter in eine neue Geschirrspülsituation investiert statt  in eine Spannerkamera: Da steht frau nämlich im luftigen Bretterschuppen und kratzt die Kochreste der sieben Vorspüler aus dem Waschbecken, ehe sie ihr Geschirr ins immerhin heiße Wasser tauchen kann. Und wohl dem, der seine eigene(n) Spülschüssel(n) dabei hat – denn ansonsten parkt das saubere Geschirr auf einer Gitterablage, deren Hygienezustand jeder Beschreibung spottet. Und die Pilotesse ist da nicht zimperlich… Nein Rivendale, so geht es leider nicht. Schon gar nicht in eurer Preiskategorie.  .

Wandern in Norwegen

Zwar ist das ein Blog über ein kleines Wohnmobil, aber die Pilotesse tut auch mal wandern .

In den letzten Jahren weitaus weniger als früher, aber im Urlaub besonders gerne. Eigentlich. Denn in Norwegen bekam die Pilotesse drastisch vor Augen bzw. in die Beine geführt, dass „ein bisschen wandern“ als Training für Wandern in Norwegen keineswegs ausreicht .

Die Pilotesse empfiehlt das Wandern in Norwegen nur gut trainierten Leuten – die Pilotesse kennt beide Seiten, weiss also, wovon sie redet. Und mit „gut trainiert“ meint sie nicht den einstündigen regelmässigen Sonntagsspaziergang. Sondern fünf bis zehn Kilometer.

Täglich.

Joggend.

Cross-Country.

Ernsthaft – wer Wanderrouten in Norwegen schöne Seiten abgewinnen will, sollte wirklich über eine gute Grundfitness verfügen. Alle anderen werden sich zwar schnaufend und ächzend durchkämpfen, aber Spaß macht das dann irgendwann nicht mehr. Norwegische Wanderwege führen in der Tat über und durch unwegsames Terrain (matschige Hochmoore , ausgedehnte glatte Felsenfelder (bei Regen gerne rutschig), steile Anstiege (20m Höhenunterschied mit Steigungwinkel 70%…) und dementsprechende Abstiege oder einfach nur über geröllige Felsentreppen nach oben – und unten).

In diesem Zusammenhang möchte die Pilotesse auch davon abraten, Hunde mit auf Bergwanderungen zu nehmen. Das Terrain, dass uns in Südnorwegen unter die Füße gekommen ist, war absolut hundeungeeignet! Für die Vierbeiner gibt es einfachere Wege 😉 .

Zur Grundfitness dazu gehört unbedingt eine gute Ausrüstung. Wasserdichte Wanderstiefel mit Schaft sind ein Muss – die Pilotesse war mit ihren guten Hanwag-Wanderschuhen nicht gut genug ausgestattet. Je nach Gebiet (Hochmoor) wären sogar wanderbare Gummistiefel sinnvoll. Wanderstock gehört für die Pilotesse ebenfalls zur Pflichtausstattung (ohne den hätte sie den Aufstieg und den Rückweg auf Preikestolen oder Himmelsyna nicht geschafft), dazu gute wasserfeste Klamotten, die übliche Notration und – wer hat – wasserdichte Gamaschen (auch die lagen wohlverwahrt zuhause im Schrank …)

Wer sich durchschnauft, wird aber mit umwerfenden Eindrücken belohnt:

Preikestolen

Preikestolen

Preikestolen Halbzeit

Preikestolen Halbzeit

Himmelsyna

Himmelsyna

Wer sich nicht ganz so plagen will, hat auch Alternativen: Naturstis sind ähnlich wie Naturlehrpfade in Deutschland und auch am Wasser lässt es sich anstrengungsfreier laufen als am Berg:

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Natursti

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„Brücke“ – oder so 🙂

Und zugegeben – schnaufen und Kondition hin oder her: Für einen solchen Blick würde die Pilotesse notfalls auch auf dem Bauch irgendwo hochkriechen:

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Preikestolen