Steife Brisen, bewunderte Bleche und scharfe Kontrollen

Als die Pilotesse gestern Abend an der Fähre ankam, war alles anders. Der komplette Hafen ist umgebaut. Wo früher ein wunderbarer Hundedeich war checken jetzt die LKW ein, der PKW Parkplatz wurde komplett verlagert, die Hafengebäude sind brandneu.

Irgendwie alles neu, zudem so stürmisch, dass die Kleine Wanderdüne bebte, als sei sie auf hoher See. Einem der vierbeinigen Beifahrer war das so unheimlich, dass er verzweifelt versuchte, der Pilotesse in die Hosentasche zu klettern… Aber dazu ist er leider 25 Kilo zu schwer 😉

Bei der frühmorgendlichen Passkontrolle warf der britische Zollbeamte der kleinen Wanderdüne bewundernde Blicke zu und fragte nach Modell und Baujahr. Kenner halt 🙂

Noch eine weitere Neuerung, die wohl der aktuellen Flüchtlingskrise geschuldet ist: die Wanderdüne wurde so penibel kontrolliert wie noch nie zuvor. Selbst in den Hängeschränken wurde nach illegalen Einwanderern gesucht…

Nun steht der kleine L300 wieder bei den großen LKW Brüdern, und die Pilotesse weiß nicht so genau, wann sie wieder online ist. Spätestens in drei Wochen auf der Rückfahrt 😉IMG_20160306_054249299

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Vogesenausfahrt

Nach einem Putzfimmelanfall am Samstagvormittag (Fenster!! ) verabschiedete sich die Pilotesse anschliessend noch in ein Mini-Wochenende in die – na, wohin wohl – Vogesen. Der verregnete Samstagnachmittag verschaffte dann genügend Muße zum Einkaufen, Kochen und stundenlangem Schmökern beim Rumfläzen im Wohnmobil.

Der Sonntag begann seinem Namen alle Ehre machend ausgesprochen sonnig und hielt das auch durch bis zur abendlichen Heimfahrt. Die erhoffte klare Fernsicht in den Vogesen nach dem Regensamstag konnte sich die Pilotesse allerdings abschminken – es war und blieb dunstig und der Fotoapparat damit landschaftlich unterbeschäftigt. Schön war es aber trotzdem und das kleine Wohnmobil hat alle Funktionstests für den anstehenden Urlaub bestanden.

Blick zurück

Blick zurück

 

Handbremse anziehen und Lenkung einschlagen ;)

Handbremse anziehen und Lenkung einschlagen 😉

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Kuckuck!

Frühling in den Vogesen

 

Die Pilotesse hat über den Winter tatsächlich eine Gelbatterie im Aufbau geschrottet – die teure Mimose ist so hoffnungslos tief tiefenentladen, dass keine einzige Amperesekunde mehr darin gespeichert wird. Also gab es eine neue, „normale“ Batterie der Firma Winner, die gezielt für den Betrieb mit einer Solaranlage ausgelegt ist. Warum Wohnmobilbauer übrigens den Standort der Versorgungsbatterie so auswählen, dass er nur für Bodybuilder zugänglich ist, wird sich der Pilotesse nie erschließen – sie hat die 25 Kilogramm Batterien jedenfalls unter äußerst blumigen Verwünschungen aus- und eingebaut… Auch diese Batterie hatte ihren Funktionstest zu bestehen und  für den Betrieb der Kühlbox und des sonstigen Kleinkrams nur ein müdes Lächeln übrig.

Der feine weisse Belag auf dem Öldeckel ist übrigens nicht wieder aufgetreten – das war wohl doch Kondenswasser im Öl durch den Kurzstreckenbetrieb. Es kann also jederzeit losgehen auf große Fahrt!

Bremsenquietschen in den Vogesen

Das Wochenende in den Vogesen mit dem kleinen Wohnmobil war sehr schön , und auch der Wettergott war angesichts des durchwachsenen Wetterberichtes sehr gnädig. Einzig die Fernsicht hat er uns verweigert, so daß wir auf die „blauen Bilder“ umgestiegen sind.

Blaue Berge

Wie man unschwer erkennen kann, ist es in den Vogesen ein bisschen hügelig, so daß die Bremsen der kleinen Wanderdüne doch schon recht beansprucht werden. Sie machten sich denn auch mit einem dezenten Quietschen bemerkbar, was die Pilotesse dazu veranlasste, nach dem Wochenende brav in der Werkstatt anzurufen.

Aufgebraucht, so die Auskunft, könnten die Bremsbeläge nicht sein, denn „die halten ewig“.  Bei starker Beanspruchung könnten sie allerdings verglasen, also durch die Reibungshitze beim Bremsen stark aushärten – und das ist bei den hügeligen Lieblingsurlaubszielen der Pilotesse nun wiederum recht wahrscheinlich.

Da der Austausch der Beläge inklusive Ersatzteilen aus Meisterhand deutlich unter 200 Euro kostet, darf die kleine Wanderdüne nächste Woche in ihre Lieblingswerkstatt einrücken, denn bei den Bremsen macht die Pilotesse nicht lang rum.

Haut Koenigsbourg

Haut Koenigsbourg

Türen sind weg – Elsaßwochenende rückt näher

Die beiden heimatlosen Türen sind umgezogen, bislang aber noch nirgendwo verbaut. Sollte also hier ein älteres türloses L300 Modell mitlesen, dann kann die Pilotesse gerne den Kontakt herstellen .


 

Update 10.10.2014

Die Türen wurden/werden verbaut und sind daher nicht mehr „auf dem Markt“!


 

Bald geht es in die Vogesen, und zwar an/auf den Berg der Schutzpatronin des Elsaß, der Heiligen Odilie. Der Odilienberg, Mont St. Odile, liegt „strategisch günstig“, nämlich quasi an der Kante zum Rheingraben und damit an der Autobahnverkehrsader. Nichtsdestotrotz ist das Kloster und die umliegende Landschaft erstaunlich abgeschieden, wenn man sich erst einmal ein paar Meter von den Parkplätzen entfernt hat – es lässt sich dort auf gut ausgeschilderten Wegen wunderbar stunden- und auch tagelang wandern. Dabei sind die Wege auch noch wirkliche Wege und keine geschotterten Rennpisten.

Wir wollen bereits am Freitagabend in der Region ankommen, so dass wir mit Samstag und Sonntag zwei komplette Tage haben – vielleicht machen wir auch einen Abstecher zur Haut Koenigsbourg (das macht die Pilotesse aber vom dortigen Touristenaufkommen abhängig), bzw. in die dortige (Wander)Umgebung.

Als Übernachtungsort hat die Pilotesse den Campingplatz Le Vallon de l’Ehn ausgesucht, der freundlicherweise auch in der Vorsaison schon geöffnet hat – für viele Campingplätze beginnt die Saison erst ab Ostern oder gar im Mai. Es gibt (scheinbar) auch die (inoffizielle) Möglichkeit, auf dem Parkplatz des Klosters stehen zu bleiben… wir werden sehen.

Der Wetterbericht schaut jedenfalls immer noch vielversprechend aus !

Saisonanfang in Sicht

Während viele Kollegen und ihre Fahrzeuge noch im Saisonschlaf sind, plant die Pilotesse mittlerweile ganz konkret ihre nächste Ausfahrt.

Zur Saisoneröffnung im März geht es – wieder einmal – ins schöne Frankreich, aber nur gerade mal eben so über die Grenze gehüpft: Nämlich auf den Mont St. Odile. Jetzt heisst es nur noch ein schönes, möglichst sonniges Wochenende abwarten, und bis dahin geniessen wir den unerwartet frühen Frühlingsanfang!

Und:  Runter mit dem Staub!

Windstärke 10 in den Vogesen

Die Pilotesse und die kleine Wanderdüne haben ihren bisher heftigsten Sturm erlebt: Windstärke 10 am Grand Ballon in den Vogesen.

Und nein, das war nicht lustig. Schon im Stand auf dem Parkplatz hatten wir das Gefühl, dass das kleine Wohni sich immer aus seinen Stoßdämpfern und Federn heraushebt, als wollte es fliegen, und bei der Abfahrt die Serpentinen entlang in die Rheinebene musste die Pilotesse sich öfter vorsagen, dass zwei Tonnen Metall nicht so einfach davongeweht werden – auch wenn es sich beinahe so anfühlt. Wir tuckerten seeeeeeeehr langsam und die Pilotesse war heilfroh, wenn der Wind an eindrucksvollen Abhängen von der „richtigen“  Seite kam .

Wie dem auch sei – ein L3oo lässt sich auch bei nachgewiesenen 10 Beaufort noch auf den richtigen Weg bringen und mit dem Wind von hinten waren wir auf der Heimfahrt in unserer segelmäßigen Eigenschaft als rollende Schrankwand dann auch so richtig sparsam unterwegs  .

Die abenteuerliche Ausfahrt aus den Vogesen war der krönende Abschluß eines wunderschönen Wochenendausflugs in die Vogesen!