Mit dem L300 in die Ukraine

Wieder einmal bereitet die Pilotesse eine Fahrt in die Ukraine vor. Schon in den nächsten Tagen wird es losgehen.

Im Moment sieht die kleine Wanderdüne aus, als hätte eine Bombe dreingeschlagen  ….  und das soll alles wieder rein?? Wir sind gespannt.

Ein Fahrfehler hat die Pilotesse Anfang der Woche um Haaresbreite eine Scheibe gekostet: Vor lauter höflichem Rechts ranfahren wollte ein Straßenschild unbedingt durchs Seitenfenster einsteigen. Den Wohnmobilgöttern sei Dank nur ein kleiner Sprung in der Schüssel, denn für eine Reparatur wäre vor Abfahrt kaum noch Zeit gewesen.

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Beweisfoto

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…und wer gaaaaaaaanz genau hinschaut, der sieht sogar die kleine Wanderdüne 😉

Steife Brisen, bewunderte Bleche und scharfe Kontrollen

Als die Pilotesse gestern Abend an der Fähre ankam, war alles anders. Der komplette Hafen ist umgebaut. Wo früher ein wunderbarer Hundedeich war checken jetzt die LKW ein, der PKW Parkplatz wurde komplett verlagert, die Hafengebäude sind brandneu.

Irgendwie alles neu, zudem so stürmisch, dass die Kleine Wanderdüne bebte, als sei sie auf hoher See. Einem der vierbeinigen Beifahrer war das so unheimlich, dass er verzweifelt versuchte, der Pilotesse in die Hosentasche zu klettern… Aber dazu ist er leider 25 Kilo zu schwer 😉

Bei der frühmorgendlichen Passkontrolle warf der britische Zollbeamte der kleinen Wanderdüne bewundernde Blicke zu und fragte nach Modell und Baujahr. Kenner halt 🙂

Noch eine weitere Neuerung, die wohl der aktuellen Flüchtlingskrise geschuldet ist: die Wanderdüne wurde so penibel kontrolliert wie noch nie zuvor. Selbst in den Hängeschränken wurde nach illegalen Einwanderern gesucht…

Nun steht der kleine L300 wieder bei den großen LKW Brüdern, und die Pilotesse weiß nicht so genau, wann sie wieder online ist. Spätestens in drei Wochen auf der Rückfahrt 😉IMG_20160306_054249299

Eingesommert

Wie bisher jedes Jahr, so urlaubt die Pilotesse auch heuer antizyklisch: Wenn alle Welt in den Sommerurlaub fährt, bleibt die Pilotesse brav zuhause. Das Wohni wird derweil eingesommert und bezog gestern seinen neuen Stellplatz – in Fußgängerentfernung!

Vielleicht eröffnet sich zum Sommeranfangswochenende noch einmal eine kleine Gelegenheit zu einer Ausfahrt, ansonsten wird das Wohni wohl bis August/September erst einmal seine Ruhe haben.

Wir wünschen allen Sommerurlaubern da draussen eine schöne Zeit, kommt gut hin und kommt gut heim, wo auch immer Ihr hinfahrt!

 

England Mai 2014

Aufmerksame MitleserInnen und BeifahrerInnen reklamierten es bereits: Pilotesse & Co. sind natürlich schon längst wieder zurück aus dem kurzen Englandurlaub!

Der oft gescholtene Wettergott war dieses mal recht freundlich – sieht man von der Anfahrt zur Fähre einmal ab: Wenn ein L300 in seiner Eigenschaft als rollende Schrankwand unter Vollgas auf ebener Strecke gerade mal 65 km/h zustande bringt, dann liegt das entweder a) daran, dass sein Motor nur noch auf zwei Zylindern läuft oder b) der Wettergott mit Windstärke Acht von vorne dagegenhält.

Bei uns war letzteres der Fall….….erfreulich für den Motor, unerfreulich für die Reisezeit und den Spritverbrauch – aber wer hart arbeitet, der darf dann auch mal saufen.

Die Fährüberfahrt war ebenfalls dementsprechend schaukelig – zumindest hat sich die Pilotesse das sagen lassen. Die lag nämlich während der Überfahrt schnarchend mit Kopf und Schmusekissen auf irgendeinem Tisch…

Drüben auf der Insel wurde das Wetter dann rasch freundlicher, ja, es reichte gar für einen ordentlichen Sonnenbrand auf der Nase. Weit gefahren sind wir indes nicht, sondern haben uns vorwiegend im Einzugsbereich des South Downs National Parks herumgetrieben. Städtchen wie Arundel, Rye und Chichester luden zu ausgedehnten Stadtbummeleien ein, und auch wenn wir das berühmte Brighton links liegen ließen, war es doch immer nur ein Katzensprung zum Strand.

Der erwies sich leider als eine gelinde Enttäuschung, wenn man wie die Pilotesse die unendlichen Sandstrände von Wales und Schottland erwartet…in Südengland herrscht nämlich offenbar kiesiger Strand vor. Nett war es trotzdem.

Die Doggies haben sich trotz der beengten Verhältnisse  gut vertragen und die alte Dame hat sich noch ganz wacker geschlagen, auch wenn sie öfter klar machte, dass die Zeit der langen Wanderungen jetzt definitiv vorbei sei. Mit umgerechnet über 80 Jahren ist die Pilotesse dann vermutlich auch nicht mehr so flott unterwegs wie mit 30 😉

Das berühmte Canterbury war für die Pilotesse dann fast eine Nummer zu viel und nur wer Menschenmassen und Touristenrummel kombiniert mit dem gesamten Schüleraufkommen der sieben Weltmeere mag, sollte sich in das Getümmel rund um die legendäre Kathedrale werfen (die übrigens nur für schlappe 10,50 GBP zu besichtigen ist). Die Pilotesse muss da nimmer hin – andere Städtchen haben auch wunderhübsche Altstädte!

Zwei Dinge sollte der geneigte Besucher berücksichtigen: Campingplätze sind in der Region recht dünn gesät und zuweilen verstecken sie sich recht gut. Da das wilde Campen in England verboten ist, sollte man sich gut vorbereiten, wenn man nicht viel Zeit mit der Suche  und dem Kurven auf engen Gäßchen verbringen möchte.

 

Hier noch ein paar Bilder:

Ja, wo isser denn…?

Die Pilotesse sitzt auf Kohlen.

Zwar hat die kleine Wanderdüne aus der Werkstatt des Lackzaubermeisters anrufen lassen, um einige Schlüssel-Fragen und Beleuchtungstechnik zu klären, aber die Pilotesse hat ihren Jerome noch nicht wieder.

Die Jungs werkeln daran.

Und dabei rückt der Urlaub doch immer näher….

….und wenn da jetzt was dazwischenkommt….

….oder was kaputtgeht…..

 

Einmal Allgäu und zurück

Die Pilotesse hat ihre kleine Wanderdüne noch einmal als rollendes Hotelzimmer benutzt, und zwar bei einem Arbeitsausflug ins schöne Allgäu.

Es macht einfach Freude, so völlig unabhängig durch die Gegend zu tuckern, auch wenn das „Schlafzimmer“ morgens frische 6°C hat und selbst der Hund unters Deckbett gekrochen kommt….

Wohl dem, dessen Truma Heizung anspringt und diesen Zustand in wenigen Minuten abstellt .

Apropos Allgäu. Die Pilotesse zog in Erwägung, im nächsten Jahr dort einen Urlaub zu verbringen. Bei näherer Betrachtung zieht sie das irgendwie nicht mehr so richtig. Die Pilotesse mag andere Landschaften. Mal schauen.

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