Türen abzugeben

Update 10.10.2014

Die Türen wurden/werden verbaut und sind daher nicht mehr „auf dem Markt“ !


Die Pilotesse hat zwei Türen abzugeben, und zwar zusammenpassende Fahrer- und Beifahrertür für einen L300. Vor laaaaaaaanger Zeit   (über einem Jahr) bei e*ay geschossen gehörten sie einst zu einem älteren L300 Bus, der genaue Jahrgang ist allerdings unbekannt.

Die Türen kamen damals gut verpackt mit einer Spedition an und stehen immer noch unausgepackt  in der Garage der Pilotesse. Da war es trocken, und die Türen sollten noch so aussehen wie am Tag des Kaufes.

Da der untere Türabschnitt bei den L300 sich gerne in Rost verwandelt bei schlampigen lieblosen  Besitzern und jetzt die Zeit für Besitzerwechsel und Reparaturarbeiten ist,  sucht vielleicht ein Neubesitzer, der einem alten L300 eine neue Chance geben möchte, so ein Paar Türen.

Wenn dem so ist,  möge er der Pilotesse doch einfach eine Mail schicken. Die steht rechts in der Menüleiste.  Vielleicht kommen Türen und liebevoller Neubesitzer dann ja zusammen .

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Wir sind nicht allein!

Auch wenn wir verrückten „Exotenbesitzer“ manchmal glauben, wir wären alleine auf weiter Flur: Wir sind es nicht.

Es gibt noch mehr „da draussen“, und zum Glück gibt es sogar Profis, die unsere alten Schätzchen hochleben lassen. Dazu gehören nicht nur Mitsubishi Werkstätten, sondern auch Spezialisten für das Innenleben, z.B. für die diversen alten Gasboiler und – heizungen von Truma.

Die Pilotesse wird hier mal nach und nach Links sammeln und zusammenstellen – frau weiss ja nie, wofür frau es brauchen kann !

 

 

Mit dem L300 einmal Dartmoor und zurück

Wir sind wieder zurück von unserem Urlaub, der gefühlt wieder einmal viiiiiiiel zu kurz war.
Die kleine Wanderdüne hatte diesesmal eine recht trockene Fahrt zu absolvieren, und wir kurvten auch viel durch kleine enge Gäßchen und Stadtsträßchen, weil nämlich die Pilotesse und ihre Begleitung keine Lust hatten, im dicksten Dartmoornebel umeinander zu wandern.
Den Vormittag faul zu verbummeln und den Nachmittag hoffnungsvoll in Fotowetter zu investieren entpuppte sich aber als gute Strategie.
Und wir bekamen sogar an einem Tag einen Sonnenbrand, jawohl !

 

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Einherbsteln

Die kleine Wanderdüne wird in den nächsten Tagen voraussichtlich wieder ihr warmes und trockenes Winterquartier beziehen: Mit gut gefülltem Tank (gegen „innerlichen“ Rostansatz) und gut gefüllten Reifen (gegen „Standplatten“)  sehen der kleine Mitsubishi L300 und seine Pilotesse neuen Abenteuern in 2013 entgegen. Vielleicht wird es noch ein oder zwei Wochenenden geben, an denen wir im Winter unterwegs sind, aber bis auf die ein oder andere  sonntägliche Bewegungsfahrt plant die Pilotesse für den Rest des Jahres nichts  mehr fest ein.

In diesem Jahr wird unsere Rentabilitätsrechnung halt mal nicht aufgehen, aber welcher Wohnibesitzer denkt schon kurzfristig

Ein bisschen wehmütig wird uns allerdings schon, wenn wir zugucken, wie auch jetzt – wie jedes Jahr zum traditionellen Ende der Wohnmobil-Saison Ende September/Oktober  hin – wieder etliche kleine L300 auf den Markt geworfen werden. Sie haben redlich ihre Pflicht getan und tun sie mit etwas Zuwendung wahrscheinlich noch viele zehntausend Kilometer. Ihren Besitzern sind sie  zu klein, zu langsam, zu altmodisch, zu uncool, die Jahre der Nutzung fordern ihren (im Grunde wohlverdienten) finanziellen Reparaturtribut oder  die langweiligen grauen Arbeitsesel sind im schillernden Wohnmobilpferdestärkenzirkus  schlicht nicht repräsentabel genug  und müssen vor der Winterpause nur eines: WEG!

Wohl dem Wohnmobilpiloten und der -pilotesse, die es wagen, sich einem der zuverlässigen kleinen grauen Lastesel anzuvertrauen, wohl den Campern, die noch wissen, dass „Camping“ Camping bedeutet und nicht „All inclusive full service hotelling“. Traut Euch, Ihr Wohnmobil-Anfänger und lasst Euch nicht von den Gruselgeschichten der (finanzstarken) PS-Wohnboliden-Fans abschrecken. Bastelt, schraubt, fragt, improvisiert, geniesst, reist. Zur Not trägt der L300 Euch auch mit einem Zelt auf dem Pritschenaufbau quer durch die Welt… – im Gegensatz zu vielen anderen Wohnis , deren Technik und Elektronik und modern-elegante Innenausstattung fehleranfälliger ist  als ein Windowsrechner .

Die Pilotesse gibt ihren Jerome jedenfalls nimmer her – macht’s gut, bis nächstes Jahr!

Lohnt sich ein Wohnmobil?

Die Pilotesse ist mit ihrem L300 zwar ein bisschen verrückt, aber nicht jenseits von Gut und Böse. Und so macht sie sich natürlich gelegentlich auch Gedanken „Lohnt sich ein eigenes Wohnmobil?“

Legt man die bisher in 2011 mit dem L300 gereisten Kurzreisen zugrunde, kann man das recht gut nachrechnen, dachte sich die Pilotesse und beguckte sich die Mietpreise für Wohnmobile im Internet.  Der Vermieter mit dem Mc am Namensanfang berechnet pro Miete schon mal 99 Euronen Servicepauschale. Bei den bisher gemachten sieben Fahrten sind das bereits 693 Euro, denn dem Vermieter ist es egal, ob es dabei nur ein Wochenendtrip ist oder eine dreiwöchige Urlaubsreise.

Die Pilotesse kommt mit ihrem Bleistift bisher auf elf Reisetage in der Sparsaison und auf achtzehn Tage in der Zwischensaison. Legt man dann das kleinste Fahrzeugmodell mit WC  zugrunde, muss die Pilotesse nochmal 693 Euro für die Sparsaison und 1584 Euro für die Fahrten in der Zwischensaison bereitstellen. Für die zwei Fahrten im März und die Spätherbstreise Anfang November hätte die Pilotesse aus Sicherheitsgründen vom Vermieter Winterreifen haben wollen – diese gibt es nur gegen Aufpreis von 99 Euro pro Fahrt, also noch einmal 297 Euro dazu. Bei allen anderen Dingen unterstellt die Pilotesse aus Kostengründen, dass sie diese nicht „mietet“, sondern aus ihrem eigenen Haushalt bereitstellt (Bettzeug, Geschirr usw).

3267 Euro hätte damit das Anmieten eines Wohnmobils in 2011 gekostet. Wie bei dem eigenen Wohnmobil kommen Sprit und Gas separat hinzu. Die jährlichen Grundkosten für den Mitsubishi liegen im Fall der Pilotesse (Teilkasko, Versicherung, Steuer) bei etwa 888 Euro (nein, das ist kein Witz 😉 )  Bleiben 2379 Euro Differenz. Die Pilotesse kalkuliert einen durchschnittlichen jährlichen Betrag von 1200 Euronen für Wartung und Verschleißteile. Und dann ist da tatsächlich immer noch eine Differenz…. – nämlich 1179 Euro.

Lohnt sich also ein Wohnmobil? Die Pilotesse fährt traditionsgemäß in „günstigen“ Reisezeiten. Dieses Jahr waren keine längeren Urlaubsreisen mit dem Wohnmobil gemacht – nächstes Jahr wird das – neben den Wochenendtouren – anders aussehen.

Die Pilotesse findet, wer nur 14 Tage in den Ferien mit einem Wohnmobil unterwegs ist, der sollte sich besser eines mieten.

Wer aber sein Wohni wirklich „nutzt“, der kommt mit einem einfachen „eigenen“ tatsächlich besser weg – es bleibt sogar genug übrig, um Rücklagen für grössere Reparaturen oder gar eine eventuelle Neuanschaffung zu bilden. Und sicher, kein Wohni ist natürlich noch preiswerter als ein Wohni – aber mal ehrlich: Darüber redet die Pilotesse hier nich‘ 😀 !

Nachtrag: Jemand kam mit dem Argument, die Pilotesse hätte ja auch in ein Hotel gehen können. Das finde ich nun etwas schwierig umzurechnen und das Argument ist auch nicht völlig von der Hand zu weisen. Geht man davon aus, dass eine Übernachtung auf einem Campingplatz im Schnitt 15 Euro kostet (Singlemobil & Hund) und eine Hotelübernachtung für EZ mit Hund im Schnitt 60 Euro, ergibt sich bei 29 Übernachtungen eine Differenz für den Restunterhalt von 1305 Euro. Bei 888 Euro Grundkosten blieben so nur etwas über 400 Euro für jährliche Wohnmobilnebenkosten wie Wartung und Instandhaltung. Allerdings fliesst in diese Rechnung ein anderer Vorteil des Wohnmobils nicht mit ein: Die essensmässige Selbstversorgung. Die Pilotesse gehört nämlich zu den Leuten, die nicht gerne essen gehen, sondern lieber selber kochen. Bei Hotelreisen kämen Zusatzkosten für regelmäßiges „auswärts essen“ also noch obendrauf, und zwar für jeden Kaffee und jedes Brötchen. Rechnet man dafür nur zehn Euro pro Tag (weil die Pilotesse ja auch die im Wohni verzehrten Lebensmittel irgendwo kaufen muss), sind das schon 290 Euro = insgesamt etwa 700 Euro, die für Wohni-Wartung und Instandhaltung pro Jahr freigesetzt werden. Realistischer sind 20 Euro am Tag….und schon haben wir die tausend Euro, die für das Wohni im Jahr zur Vorsicht etwa zurückgelegt/teilweise verbraucht werden sollten.
Wie man es also auch dreht – ein Wohnmobil steht und fällt in seiner Wirtschaftlichkeitsrechnung mit der angestrebten Nutzung. Erwähnte die Pilotesse, dass sie am Wochenende nochmal wegfährt 😉 ??