Windstärke 10 in den Vogesen

Die Pilotesse und die kleine Wanderdüne haben ihren bisher heftigsten Sturm erlebt: Windstärke 10 am Grand Ballon in den Vogesen.

Und nein, das war nicht lustig. Schon im Stand auf dem Parkplatz hatten wir das Gefühl, dass das kleine Wohni sich immer aus seinen Stoßdämpfern und Federn heraushebt, als wollte es fliegen, und bei der Abfahrt die Serpentinen entlang in die Rheinebene musste die Pilotesse sich öfter vorsagen, dass zwei Tonnen Metall nicht so einfach davongeweht werden – auch wenn es sich beinahe so anfühlt. Wir tuckerten seeeeeeeehr langsam und die Pilotesse war heilfroh, wenn der Wind an eindrucksvollen Abhängen von der „richtigen“  Seite kam .

Wie dem auch sei – ein L3oo lässt sich auch bei nachgewiesenen 10 Beaufort noch auf den richtigen Weg bringen und mit dem Wind von hinten waren wir auf der Heimfahrt in unserer segelmäßigen Eigenschaft als rollende Schrankwand dann auch so richtig sparsam unterwegs  .

Die abenteuerliche Ausfahrt aus den Vogesen war der krönende Abschluß eines wunderschönen Wochenendausflugs in die Vogesen!

Schliddrige Angelegenheit

Heute abend kam ja der Winter nochmal zurück. Und zwar so richtig !!

Die Pilotesse hat es zwar noch vor dem großen Chaos geschafft, ihr Wohnmobil in den sicheren Hafen zu bugsieren – aber lustig war das nicht. Jerome hält offenbar trotz Winterbereifung überhaupt nichts von Schnee, fuhr sich auf der leicht verschneiten Autobahn bereits auffallend „schwammig“ und beim vorsichtigen Testbeschleunigen und Antesten des generellen Fahrverhaltens auf freier verschneiter/glatter Strecke war klar: Winterfahrten werden die Pilotesse und ihre Wanderdüne eher nicht machen. Das ist uns schlicht zu unsicher.

Allen gute Fahrt – wir warten dann mal auf den Frühling !