Fortbildungsmotel

Anläßlich eines beruflichen Lehrgang durfte die kleine Wanderdüne erstmals Ausflugsluft schnuppern: Es ging auf eine grössere Tour gen München, die nach einem mit Informationen gespickten Samstag in einem sehr beschaulichen Abend am schönen Soyensee endete.

Ein schöner Saisonauftakt 🙂

Am Soyensee - Sonnenuntergang

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England Mai 2014

Aufmerksame MitleserInnen und BeifahrerInnen reklamierten es bereits: Pilotesse & Co. sind natürlich schon längst wieder zurück aus dem kurzen Englandurlaub!

Der oft gescholtene Wettergott war dieses mal recht freundlich – sieht man von der Anfahrt zur Fähre einmal ab: Wenn ein L300 in seiner Eigenschaft als rollende Schrankwand unter Vollgas auf ebener Strecke gerade mal 65 km/h zustande bringt, dann liegt das entweder a) daran, dass sein Motor nur noch auf zwei Zylindern läuft oder b) der Wettergott mit Windstärke Acht von vorne dagegenhält.

Bei uns war letzteres der Fall….….erfreulich für den Motor, unerfreulich für die Reisezeit und den Spritverbrauch – aber wer hart arbeitet, der darf dann auch mal saufen.

Die Fährüberfahrt war ebenfalls dementsprechend schaukelig – zumindest hat sich die Pilotesse das sagen lassen. Die lag nämlich während der Überfahrt schnarchend mit Kopf und Schmusekissen auf irgendeinem Tisch…

Drüben auf der Insel wurde das Wetter dann rasch freundlicher, ja, es reichte gar für einen ordentlichen Sonnenbrand auf der Nase. Weit gefahren sind wir indes nicht, sondern haben uns vorwiegend im Einzugsbereich des South Downs National Parks herumgetrieben. Städtchen wie Arundel, Rye und Chichester luden zu ausgedehnten Stadtbummeleien ein, und auch wenn wir das berühmte Brighton links liegen ließen, war es doch immer nur ein Katzensprung zum Strand.

Der erwies sich leider als eine gelinde Enttäuschung, wenn man wie die Pilotesse die unendlichen Sandstrände von Wales und Schottland erwartet…in Südengland herrscht nämlich offenbar kiesiger Strand vor. Nett war es trotzdem.

Die Doggies haben sich trotz der beengten Verhältnisse  gut vertragen und die alte Dame hat sich noch ganz wacker geschlagen, auch wenn sie öfter klar machte, dass die Zeit der langen Wanderungen jetzt definitiv vorbei sei. Mit umgerechnet über 80 Jahren ist die Pilotesse dann vermutlich auch nicht mehr so flott unterwegs wie mit 30 😉

Das berühmte Canterbury war für die Pilotesse dann fast eine Nummer zu viel und nur wer Menschenmassen und Touristenrummel kombiniert mit dem gesamten Schüleraufkommen der sieben Weltmeere mag, sollte sich in das Getümmel rund um die legendäre Kathedrale werfen (die übrigens nur für schlappe 10,50 GBP zu besichtigen ist). Die Pilotesse muss da nimmer hin – andere Städtchen haben auch wunderhübsche Altstädte!

Zwei Dinge sollte der geneigte Besucher berücksichtigen: Campingplätze sind in der Region recht dünn gesät und zuweilen verstecken sie sich recht gut. Da das wilde Campen in England verboten ist, sollte man sich gut vorbereiten, wenn man nicht viel Zeit mit der Suche  und dem Kurven auf engen Gäßchen verbringen möchte.

 

Hier noch ein paar Bilder:

Camping in Norwegen

Camping in Norwegen ist klasse, findet die Pilotesse.

Im Verhältnis zu den erschreckend hohen Lebensmittelpreisen ist das Campen spottbillig: Wir zahlten für zwei Personen, Wohnmobil & Hund inklusive Strom in der Regel zwischen 160 und 300 NOK, das entspricht etwa 20 bis 38 €uronen. Der teuerste Campingplatz war ein Fünf-Sterne-Luxusplatz, in der Regel lag der Komplettpreis um die 200 NOK = 28 €. Gelegentlich kamen noch 5-10 NOK für die Duschautomaten hinzu, aber das war unterschiedlich. Duschen waren alle sehr gut, Energie gibt es in Norwegen überreichlich. Bonuspunkt für Norwegen: Nirgendwo (!) kostete der Hund extra.

Norwegische Campingplätze sind offenbar alle mit einer Küche ausgestattet, so dass man nicht unbedingt im Wohni selber kochen muss. Auch trockene Aufenthaltsräume gab es fast überall. Nicht überall gab es die bei uns üblichen blauen CEE Eurostecker: Wer in Norwegen ans Netz will sollte daher entweder ein normales Outdoorverlängerungskabel oder einen CEE/Schuko-Adapter dabei haben.

Internetsüchtige können ihre Bedürfnisse ebenfalls befriedigen: Viele Campingplätze boten kostenlosen WLAN-Zugang an.

Die Campingplätze waren allesamt gut zu finden, weil hervorragend ausgeschildert – auch wenn der ein oder andere im September leider schon zu hatte und wir uns einen anderen suchen mussten. Stellplätze für „Bobile“ gab es ebenfalls und ich sah auch viele Schilder, die einfach nur auf eine Entsorgungsstation hinwiesen.

Daumen hoch für Norwegen als Campingland!

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Wochenendausflug

So wie es ausschaut, steht am Wochenende eine kleine Ausfahrt ins Nördlinger Ries an. Das Wetter soll sommerlich bleiben und die Pilotesse ist extrem neugierig auf den L300 ihrer Ex-Co-Pilotesse .

In der darauffolgenden Woche bekommt der kleine L300 dann seinen nach der Englandreise verschobenen Ölwechsel und ein Termin für Inspektion, Urlaubsdurchsicht und TÜV vor dem Septemberurlaub und der Fahrt nach Norwegen ist ebenfalls schon ausgemacht.