Nächtliche Rettungsaktion

Nach einem schönen Sonntagsausflug befand sich die Pilotesse auf dem Heimweg, als sie beim Beschleunigen ein seltsames Verhalten der kleinen Wanderdüne bemerkte: Im dritten und vierten Gang hörte es sich manchmal Sekundenbruchteile so an, als würde der Motor im Leerlauf hochdrehen. „Da musst Du dann wohl am Montag mal in die Werkstatt, Kleiner“, dachte sich die Pilotesse, denn normal war das eindeutig nicht.
Der kleine Jerome hatte irgendetwas bei der Ansage „morgen“ allerdings mißverstanden, denn an einer leichten Steigung, kurz vor einer Abfahrt, bemerkte die Pilotesse, dass Jerome überhaupt nicht mehr zog.
Null.
Nichts.
Gar nicht.
In keinem Gang…
Die Wanderdüne rollte genau zwischen Ein- und Ausfahrt auf den Standstreifen, kurz vor elf Uhr nachts. Da der grösste Horror der Pilotesse wäre, wenn ein Fahrzeug das Wohnmobil erfassen würde, liess sie die bewegungsunfähige Wanderdüne kurzerhand mit hart eingeschlagenem Lenkrad weiiiiiiit in den Grünbereich hineinrollen – und rief die gelben Engel.

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Um 23:36 war der Retter vom ADAC bereits da und bestätigte die Vermutung der Pilotesse: die Kupplung war hinüber.
So wurde die kleine Wanderdüne erst mit „Brille“ von der Autobahn in Sicherheit gebracht und dann in der Werkstatt von einem LKW huckepack genommen.

Fest verzurrt legte sie so die Kilometer bis in die heimatliche Werkstatt zurück.

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Und da steht sie nun, und wartet auf ihre Diagnose durch die Hand der Meister…

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