Reiseberichte oder Womo-Tagebuch: Papier, Webseite oder Forum?

Einem Wohnmobilkauf geht in der Regel eine umfangreiche Internet-Recherche voraus: Was für Erfahrungen haben andere Besitzer mit dem Wunschmodell gemacht, wie fährt es sich, wie viel Sprit verbraucht es, wo sind seine Schwachstellen, was sind seine Stärken, wie schaut die Ersatzteillage aus?

Dabei profitiert man von den Webseiten, die andere Wohnmobilfahrer angelegt haben und von den Berichten, die sie geschrieben haben. Für die Pilotesse stand daher von Anfang an außer Frage, dass sie auch im Internet über ihr kleines Wohnmobil schreiben würde (hoffentlich nur Gutes). Vor allem schon, weil es über den kleinen L300 in den einschlägigen Foren fast nur Negatives zu lesen gab (zu alt, zu klein, zu laut, zu langsam, zu versoffen…).

Wer sich überlegt, es der Pilotesse und anderen Wohnmobilbesitzern gleichzutun, der steht vor der Frage: Wie fange ich es an?

Grundsätzlich gibt es verschiedene Möglichkeiten. Da ist zum einen die eigene Webseite auf dem eigenen Webspace. Das macht Spass, man hat die volle Kontrolle, aber auch viel Arbeit und Kosten und man sollte schon ein bisschen vom Webseitenbau verstehen, denn auch ein ContentManagementSystem und seine Datenbanken wollen regelmässig gewartet und nicht nur gefüllt werden.

Dann kann man sich einem der zahllosen Foren anschliessen und dort über sein Wohnmobil und die gemachten Reisen berichten. Wenn man Pech hat, erwischt man ein Forum, bei dem man die Urheberrechte an seinen eigenen Beiträgen abgezockt bekommt oder man baut sich selbst eines, nur um dann nach einiger Zeit festzustellen, dass es sich von Usern und Inhalten her so gar nicht in die Richtung entwickelt, die man im Kopf hatte. Es gibt aber auch sehr nette Foren mit angenehmer Atmosphäre und interessanten Reiseberichten – hier muss jeder ein bisschen herumsuchen, was ihm gefällt. Die Pilotesse rät dazu, sich ein Forum erst einmal ein paar Wochen als Mitleser anzuschauen und nicht gleich mit vollem Beitragsschwung einzusteigen. So kann man feststellen, ob einem das Forum gefällt und ob man sich dort langfristig einbringen möchte.

Die Pilotesse hat sich von Anfang an für das Blog-Prinzip entschieden und dazu einen seriösen und langfristigen  Anbieter gesucht, der möglichst wenig Werbung in seinen Angeboten verstreut: http://www.wordpress.com.

WordPress bietet kostenlos nicht nur schöne Designs, sondern auch die Möglichkeit, sein Blog komplett herunterzuladen und auf dem eigenen Rechner zu sichern. Zudem ist wordpress ein CMS, das sich – ebenfalls kostenlos – aus dem Netz laden und auf dem eigenen Webspace installieren lässt. S0 könnte die Pilotesse auch nach Jahren das Blog problemlos auf einen eigenen Webspace „umziehen“,  ohne dass Beiträge verlorengehen.

Wer in einem Forum aktiv ist, hat mit eigener Webseite oder Blog die Möglichkeit, auf Reiseberichte zu verlinken oder Berichte von der eigenen Seite ins Forum zu kopieren (ob gekürzt, oder ungekürzt, ist dabei persönliche Geschmackssache).

Aber ganz egal, ob Papier, CMS, Blog oder Forum – die Pilotesse würde jedem Wohnmobilfahrer empfehlen, eine Art Wohni-Tagebuch zu führen: Man behält auf nette Art den Überblick über Reparaturen und Anschaffungen, aber in erster Linie natürlich eine Erinnerung an all die schönen gemachten großen und kleinen Touren!

Guten Flug Gute Fahrt da draussen !

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