Grundsatzentscheidung – Investition ja oder nein?

Nach anfänglich intensiven Investitionen war die kleine Wanderdüne in den letzten zwei, drei Jahren ein unproblematischer Reisegefährte. Nun steht jedoch eine Herausforderung an, die für viele Artgenossen das Aus bedeutet: die Kupplung ist komplett hinüber und auch das Getriebe sollte bei der Gelegenheit überholt werden. Das ist ein teurer Spaß…

Kupplung und Getriebe sind bei dem kleinen L300 stark belastet – das ursprünglich „kleine“ Basisfahrzeug muss nach dem Umbau zur Schrankwand im Grunde immer Höchstleistungen bringen, auch wenn es keine Höchstgeschwindigkeiten  fährt. Zwei Tonnen wollen nun mal über Berge und Steigungen gebracht werden.

Der langen Rede kurzer Sinn: Yes we can. Die Wanderdüne wird repariert und die Pilotesse den Gürtel ein bisschen enger schnallen in den nächsten Monaten. Sie haben noch viel vor, die Wanderdüne und die Pilotesse !

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Heiße Überraschung

Die letzten Tage wird die Pilotesse sicher nicht so schnell vergessen – dass sie bei 39,5°C nicht einfach weggeschmolzen ist, ist ein wahres Wunder .
Zur großen Überraschung der Pilotesse hat sich der Innenraum der kleinen Wanderdüne – geparkt im Halbschatten am Straßenrand – nur auf 44°C Maximaltemperatur aufgeheizt.
Für Isoliertechnik aus den 80ern doch gar nicht so schlecht !

Test nicht bestanden

Die Idee mit dem Netz war ja ganz nett. Leider hat die Pilotesse weder mit der Gefräßigkeit noch dem Zerstörungspotenzial der neuen Beifahrer(in) gerechnet.

Nachdem das Netz plötzlich Maschen in Schlupflochgröße hatte, war die Pilotesse heute im Gartenmarkt einkaufen. Ein Gitterzaunelement. Unzernagbar. Muß dann beim Ölcheck halt kurz nach oben aufs Bett geschoben werden, aber dafür sind die Hunde hinten sicher und die Pilotesse kann einen Einkauf auch mal kurz auf den Beifahrersitz werfen, ohne dass er in Sekundenschnelle geklaut, zerrupft und gefressen wird. Und sie muss weder ihren Kaffeebecher noch ihre leeren Brötchentüten verteidigen. Oder einen bärensicheren Reisemülleimer installieren.

Was tut Frau nicht alles

Frühlingsgefühle

Da steht sie, die kleine Wanderdüne, auf dem Parkplatz hinterm Haus in der Sonne, damit die Solarplatten die Bordbatterie so richtig vollladen können. Am Wochenende geht es zu einer ersten kurzen Ausfahrt, hurra!! Vorher heisst es noch Wasser bunkern und frostempflindliche Sachen wieder zurück ins Wohni räumen.

Außerdem hat die Pilotesse gestern abend noch ein Verbindungsbrett zwischen die beiden Sitzbänke montiert, und zwar so, dass die eine Längskante auf der Abtrennung von Fahrerkabine zu Aufbau aufliegt. Dort wurde das Brett mit zwei Scharnieren verschraubt, untendrunter kamen zwei Möbelfüße. So ist in kürzester Zeit eine Art Rundsitzgruppe entstanden, deren neu geschaffenes „Mittelteil“ ganz einfach hochgeklappt werden kann – keine Verrenkungen mehr, um in die hintersten Ecken des Stauraums (oder die Schaltkonsole der Elektrik am Ende der Längs-Sitzbank….) zu kommen 😀

Frühlingsluft

So langsam macht sich der Wohnmobilvirus wieder bemerkbar und die Pilotesse wird unruhig.

Eine kleine Ausfahrt käme ihr jetzt gar nicht mehr ungelegen…aber irgendwie passt es mit der Terminplanung noch nicht.  Und so steht die kleine Wanderdüne vorerst noch wohlverwahrt in ihrem Quartier. Allerdings hat sie sich als Organspender für einen vierrädrigen Kollegen betätigt: Der eingelagerte Originalkühler verhilft hoffentlich noch zu langen Fahrten 😉

Dass der Frühling und damit das Wiedererwachen der Wohnmobile naht, zeigt auch ein Blick in die Presse. Immer öfter werden Neuigkeiten für das Wohnmobilistenleben vorgestellt, so auch die runde Auffahrrampe. Was sich auf den ersten Blick nach einem Aprilscherz anhört, ist beim näheren Betrachten eine verdammt clevere Idee – nachzulesen hier:

Eingewintert

Nachdem der Herbst mit Schmuddelwetter Einzug hält, hat die Pilotesse ihr kleines Wohnmobil heute eingewintert.
Vielleicht steht im Januar ein Reisewochenende an, aber bis dahin erst mal nicht. Alle Reparaturen und Wunsch-Aufrüstungen sind erledigt, das Wohni gewaschen und vollgetankt.
Nun heißt es Warten auf die nächsten Fahrten 😉

In 2014 waren wir eindeutig zu wenig unterwegs.

Electrickery

Die Pilotesse hat ihre kleine Wanderdüne heute in die Aufbauwerkstatt ihres Vertrauens gebracht. Da sie die nächsten beiden Wochenenden ohnehin nicht miteinander verreisen können, hat die Pilotesse einige erhellende Arbeiten in Auftrag gegeben und die Jungs haben uns für die nächste Woche eingeplant: Der Ausfall der 12V-Steckerleiste muss behoben werden, die Außenbeleuchtung mit dem Bewegungsmelder ist auch hinüber – wer mag es ihr verdenken.

Als ausgewiesene Wohnmobilköchin möchte die Pilotesse es auch END-LICH heller haben in der „Küche“ – die einsame Funzel über der Arbeitsfläche im Küchenbereich ist ihr schon lange ein finsterer Dorn im Auge. Zudem steht frau sich dort trotz der hellen Grundbeleuchtung des Innenraums selbst im Licht, da die Hauptlichtquelle hinter ihr ist.

Die beiden Leselampen über den Sitzbänken sind der Pilotesse mittlerweile zum entspannten Lesen auch zu dunkel.

Die Pilotesse ist, so scheint’s,  in dem Alter,wo man die Bücher direkt unter die Glühbirne hält …

Last but not least möchte die Pilotesse auch im Innenraum des Wohnmobils eine Beleuchtungsquelle mit gekoppeltem Bewegungsmelder, und zwar unmittelbar, wenn man das Wohni betritt. Da die Pilotesse auch im Winter unterwegs ist, erspart sie sich so das umständliche Suchen nach  dem Lichtschalter und auch wenn es mal schnell nach draussen (oder ins Badezimmer) gehen muss, wird es automatisch hell. Und zudem gibt es dann auch endlich ein Licht für die Küchenoberschränke.

Da drin muss man im Winter nämlich die Dinge mit der Taschenlampe anleuchten, wenn man was finden will!

Die Pilotesse macht sich also selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk – wir sind gespannt!

Nachher geht es es uns so wie dem berühmten Catweazle

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