Quietschquietschquietsch…..

Nervige Quietschgeräusche vorne links nach dem Werkstattbesuch?

Manchmal ist die Lösung so einfach: Runter mit der Radblende !

Ölwechseltermin

Bevor wir irgendetwas anderes machen, machen wir jetzt erst mal einen Ölwechsel, haben Pilotesse und Werkstatt beschlossen. Der wäre ohnehin fällig, denn seit dem letzten Ölwechsel sind immerhin 7000 km vergangen.

Die Werkstatt hat der Pilotesse empfohlen, 15W40 Mehrbereichsöl zu besorgen und das hat sie auch brav getan. Zusammen mit dem Öl wird sie am Montag auch das Wohni in der Werkstatt anliefern und dann schauen wir mal, ob sich da der Kurzstrecken-zur-Arbeit-fahr-Betrieb bemerkbar gemacht hat oder ob da tatsächlich die ZKD maunzt.

Ein schönes Wochenende da draussen!

Drücken hier und pressen da….

… und nein, das ist kein Schwangerschaftsblog geworden, alles gut .

Die Pilotesse hatte heute die ehrenvolle Aufgabe, ihrem zyklopenhaften Jerome wieder zu zwei strahlenden „Augen“ zu verhelfen. Praktischerweise war die Scheinwerferbirne ja auf derselben Seite kaputt, auf der ohnehin schon seit längerem die Birne des Standlichts gewechselt werden wollte. Zwei Birnen mit einer Klappe, sozusagen. Die Pilotesse zog das Handbuch zu Rate, schraubte fröhlich die Schrauben aus der Standlicht-/Blinkerkombi und tauschte das erste Birnchen.

Null Problemo.

„Lösen Sie die innere der drei Schrauben an der Scheinwerferhalterung (die beiden anderen dienen zur Einstellung des Scheinwerfers und sollten nicht verstellt werden), drücken Sie den gesamten Scheinwerfer nach innen und drehen Sie ihn nach links aus seiner Halterung.“

Einfach.

Öhm.

Tja.

Ups….

Die haben bei der Beschreibung irgendwie vergessen zu erwähnen, wie die Blende rund um die Scheinwerfer abgeht. Und ohne die Blende zu entfernen kommt die Pilotesse nicht an besagte innere Schraube. Angeschraubt ist das Blendending aber auch nirgendwo, außer an den beiden Schrauben, die auch die Blinker-Standlichtkombi halten. Dann muss es da wohl irgendwie anders reingeschoben sein…

Also drücken wir mal vorsichtig. In die eine Richtung und die andere.

Tut sich nix…

Na gut, es ist der erste Birnenwechsel seit mindestens fünf Jahren, da kann sich schon mal etwas hartnäckig festsetzen.

Logisch wäre, dass sich die Blende nach aussen irgendwie wegschieben lässt und irgendwie arretiert ist.

Nachdem die Blende auf liebevolles Drücken nicht reagiert, fährt die Pilotesse jetzt schärfere Geschütze auf, frei nach dem Motto „ein L300 ist schliesslich nicht aus Pappe und wird schon nicht kaputtgehen“: Ich krieg dich, Bürschchen !

Und siehe da, einige kräftige Schläge nach aussen mit dem Handballen später löst sich die Blende aus ihren zwei Steckverbindungen. Schraube lösen, Scheinwerfer nach innen drücken und nach links drehen – „nicht so zimperlich, das Auto hält auch einen Mann aus“ – und schwupp hat die Pilotesse den Scheinwerfer in der Hand.

Stecker abziehen, Gummidichtung abnehmen, Birnenhalterung lösen (schon wieder drücken und drehen), Birnchen raus und gegen eine neue R2  ausgetauscht.

Einmal Licht an, Warnblinker an, alles an – alles geht. Hurra!

Das ist ja einfach.

Dass die Pilotesse beim Einbauen dann prompt die Gummidichtung vergessen hat und den ganzen Vorgang nochmal wiederholen durfte, verbucht sie einfach unter „Übung macht den Meister“.

Gadget fürs Wohnmobil

Im Moment schlummert das Wohni zwar friedlich vor sich hin, aber die Pilotesse ist immer wachsam: Beim Kaffeeröster mit dem großen T gibt es heuer einen Autostaubsauger für den Zigarettenanzünder mit vier Meter langem Kabel – reduziert auf 15 Euronen.

Den haben wir natürlich sofort einkassiert und beiseite gelegt für den nächsten Urlaub mit Hund und Sand & Co 🙂

Windstärke 10 in den Vogesen

Die Pilotesse und die kleine Wanderdüne haben ihren bisher heftigsten Sturm erlebt: Windstärke 10 am Grand Ballon in den Vogesen.

Und nein, das war nicht lustig. Schon im Stand auf dem Parkplatz hatten wir das Gefühl, dass das kleine Wohni sich immer aus seinen Stoßdämpfern und Federn heraushebt, als wollte es fliegen, und bei der Abfahrt die Serpentinen entlang in die Rheinebene musste die Pilotesse sich öfter vorsagen, dass zwei Tonnen Metall nicht so einfach davongeweht werden – auch wenn es sich beinahe so anfühlt. Wir tuckerten seeeeeeeehr langsam und die Pilotesse war heilfroh, wenn der Wind an eindrucksvollen Abhängen von der „richtigen“  Seite kam .

Wie dem auch sei – ein L3oo lässt sich auch bei nachgewiesenen 10 Beaufort noch auf den richtigen Weg bringen und mit dem Wind von hinten waren wir auf der Heimfahrt in unserer segelmäßigen Eigenschaft als rollende Schrankwand dann auch so richtig sparsam unterwegs  .

Die abenteuerliche Ausfahrt aus den Vogesen war der krönende Abschluß eines wunderschönen Wochenendausflugs in die Vogesen!

Frisch geputzt in die Herbstpause

Nach der Norwegenfahrt wurde die kleine Wanderdüne gründlich geputzt, von innen und aussen. Sämtliche Decken, Vorleger und Fleckerlteppiche machten Bekanntschaft mit der Waschmaschine und alles, was nicht waschbar war, hing, stand oder lag einen Tag an der Sonne. Genauso wie das Wohni selbst, das mit aufgerissenen Schranktüren und weit geöffneten Türen und Oberlichtern  gründlich austrocknen konnte. So hatte nirgendwo Kondenswasser eine Chance sich länger einzunisten.
Die Pilotesse ist kein Putzteufel, aber wenn zwei nicht wasser- und dreckscheue Leute und ein Hund sich im Herbst für 14 Tage ein Wohnmobil geteilt haben, dann ist definitiv eine Grundreinigung angesagt …

Ansonsten ist die Pilotesse ja meist alleine und höchstens für ein Wochenende unterwegs – da genügt dann eine gelegentliche Unterhaltsreinigung.

Großputz immer nach der dreckintensivsten Reise .

Zum Großputz gehört auch das Spülen der Wasserleitungen und -kanister sowie der Thetford-Toilettenkassette. Die Pilotesse benutzt dafür sehr gerne ein französisches Produkt namens „Eau de Javel“ , zu deutsch „Javelwasser“. Es desinfiziert gründlich, aber nicht auf Chlorbasis und das praktischste: Frau bekommt es im französischen Supermarkt sogar in praktischer und überaus günstiger (weniger als zwei Euro pro Dose) Tablettenform!

Eau de Javel in Tablettenform - perfekt fürs Wohnmobil-Wassersystem

Eau de Javel in Tablettenform – perfekt fürs Wohnmobil-Wassersystem

Vier Tabletten auf etwa acht Liter Wasser reichen aus, um die Wasserkanister zu spülen und anschliessend auf das Leitungssystem einzuwirken. Die Thetfordkassette bekommt ebenfalls zwei Tabletten spendiert und voilà – alles porentief rein. Da das Zeug nicht gerade umweltfreundlich ist (leider) bitte das Abwasser in jedem Fall korrekt entsorgen!

Nun ist Jerome erst mal in seine Halle umgezogen. Ende Oktober haben wir allerdings nochmal eine Ausfahrt in die Vogesen geplant und alles weitere ist dann vom Wetter abhängig.

Allen mitlesenden Saisonfahrern wünschen wir dann schon mal fröhliche Winterpause (viele beenden die Saison ja schon Ende September)!

Familienzuwachs

Leiderleider hat die Pilotesse ihre mehrfache Co-Pilotin verloren 😦

Diese wurde von einer ansteckenden Krankheit schleichend niedergestreckt und ist ihr nun bei einer günstigen Gelegenheit erlegen. Diagnose „rezidivierender progredienter Befall mit dem Virus Mitsubishicus L300“ – die Co-Pilotesse fährt künftig selbst!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Die Jagd nach den Ersatzteilen

colt-l300Die Pilotesse hat mit dem Mitsubishi L300 Baujahr 1986 ja nun ein Wohnmobil, das nicht gerade brandneu vom Band gelaufen ist.  Da kann sich die Ersatzteilbeschaffung schon mal etwas schwierig gestalten…. Zur Zeit jagt die Pilotesse die vorderen Blinkergläser des L300. Da gab es nämlich innerhalb des Jahres 1986 offenbar einen Modellwechsel: Die neueren sind zweigeteilt (oben weiss, unten gelb – oder umgekehrt??), während unsere – also die älteren , einen leicht hervorstehenden gelben Blinkerbereich haben. Die Werkstatt des Vertrauens orderte zuversichtlich die beiden sogenannten „Kombileuchten“ für vorne – und erhielt das neuere Modell. Die passen zwar von der Form her, sind aber statt mit zwei Schrauben oben und unten anders zu befestigen.

Und ausserdem sind das nun mal  nicht die „richtigen“ .

Die Pilotesse war stur und investierte eine kurze Internetrecherche und siehe da, beziehungsweise siehe das Foto oben links: In Indonesien (!!) fahren unsere Kombileuchten noch, hurra! Das Foto zeigt einen Mitsubishi Colt L300 Baujahr 2008, und er hat genau die gesuchten seitlichen Leuchtengläser. Da sollte es dann veflixt noch eins doch auch noch diese Kombileuchten als Ersatzteil geben.

Eine Rückfrage bei Mitsubishi Motos direkt dümpelte zwar etwa eine Woche im elektronischen Datenfluss des Weltkonzerns, aber siehe da:

„Wenn Sie mit Ihrer Anfrage die Kombileuchten des genannten Mitsubishi L300 meinen, ergab eine vorab Ermittlung der Ersatzteile, dass diese noch zu Ordern wären seitens eines unserer Mitsubishi Partner.“

Es schaut also gar nicht so schlecht aus mit der Ersatzteillage, frau muss ja nur hartnäckig sein. Und nun müssen nur noch die Jungs von der Werkstatt die Hartnäckigkeit teilen 😉 .

Winterschlaf

Die kleine Wanderdüne ist heute in ihr Winterquartier umgezogen. Die Pilotesse weiß ganz genau, dass viele Wohnibesitzer sie um dieses Winterquartier beneiden, ist es doch eine frostfeste, sicher verschlossene Halle. Als die Pilotesse sich die kleine Wanderdüne vor drei Jahren anschaffte, hatte sie so gut wie keine Ahnung von Wohnmobilen. Sie hatte noch nie zuvor eine Nacht in einem Wohnmobil verbracht. Was wie und wann daran zu tun sein würde, ob der L300 wirklich winterfest und wasserdicht war….Fragen über Fragen. Rein aus gesundem Menschenverstand heraus fällte die Pilotesse damals die Entscheidung, in eine wenn auch relativ teure Unterkunft für das Wohnmobil zu investieren. Denn: Wie lässt man Wasser restlos aus Wassertanks unterm Wohnmobil? Und wie bekommt man die Kunststoffrohrleitungen leer? Wie verflixt noch eins entleert man restlos den Spülkasten der Chemietoilette? Bevor da was kaputtfriert und teuer repariert werden muss also lieber ab ins Warme!

Bisher hat die Pilotesse das noch nicht bereut, und auch jetzt teilt sich die „alte Möhre“ wieder ihr warmes Winterquartier mit hochkarätigen Young- und Oldtimern und scheint sich dort ganz wohl zu fühlen.

Bis dann, Kleiner, schlaf gut, bis zu neuen Abenteuern (und einer neuen Batterie)

Vorbereitung ist der halbe Spass

Eigentlich sagt man der Pilotesse ja nicht gerade Martha Stewart Qualitäten nach…

Interessanterweise sind die Reisen der Pilotesse aber durchaus durchorganisiert. Das könnte daran liegen, dass es der Pilotesse grundsätzlich ein diebisches Vergnügen bereitet, mit dem Finger auf der Landkarte (bzw. mittlerweile auf google maps) spazierenzufahren, nach schönen Campingplätzen und interessanten Dingen und Orten zu stöbern oder einen Ausflug nach Wolkenkuckucksheim zu planen.

Zu dem Zweck wird für jede Reise frühzeitig eine eigene Mappe im häuslichen Hängeregister eingerichtet und dort kommt dann im Lauf der Zeit alles hinein, was die Pilotesse so findet oder braucht. Oder zu brauchen glaubt. Rückt die Reise dann näher, wird die Sammlung mehrmals durchforstet und alles Brauchbare oder Wichtige  sorgsam eingetütet und mit auf die Reise genommen.

Was diese nette kleine Insel angeht, so finden sich im Register u.a. bereits Bootstouren für Seehundbesichtigungen und natürlich Tickets und Reservierungen, aber auch eine Liste von Tier- und Menschenärzten. Man weiss ja nie…. oh. Bei der Gelegenheit fällt der Pilotesse siedenheiss ein, dass sie noch Tabletten gegen Seekrankheit kaufen muss. Seehund gucken und fotografieren ist ja nett, aber mit den Schiffchen und dem Wasser hat es die Pilotesse eigentlich irgendwie nicht so…

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