Wandern in Norwegen

Zwar ist das ein Blog über ein kleines Wohnmobil, aber die Pilotesse tut auch mal wandern .

In den letzten Jahren weitaus weniger als früher, aber im Urlaub besonders gerne. Eigentlich. Denn in Norwegen bekam die Pilotesse drastisch vor Augen bzw. in die Beine geführt, dass „ein bisschen wandern“ als Training für Wandern in Norwegen keineswegs ausreicht .

Die Pilotesse empfiehlt das Wandern in Norwegen nur gut trainierten Leuten – die Pilotesse kennt beide Seiten, weiss also, wovon sie redet. Und mit „gut trainiert“ meint sie nicht den einstündigen regelmässigen Sonntagsspaziergang. Sondern fünf bis zehn Kilometer.

Täglich.

Joggend.

Cross-Country.

Ernsthaft – wer Wanderrouten in Norwegen schöne Seiten abgewinnen will, sollte wirklich über eine gute Grundfitness verfügen. Alle anderen werden sich zwar schnaufend und ächzend durchkämpfen, aber Spaß macht das dann irgendwann nicht mehr. Norwegische Wanderwege führen in der Tat über und durch unwegsames Terrain (matschige Hochmoore , ausgedehnte glatte Felsenfelder (bei Regen gerne rutschig), steile Anstiege (20m Höhenunterschied mit Steigungwinkel 70%…) und dementsprechende Abstiege oder einfach nur über geröllige Felsentreppen nach oben – und unten).

In diesem Zusammenhang möchte die Pilotesse auch davon abraten, Hunde mit auf Bergwanderungen zu nehmen. Das Terrain, dass uns in Südnorwegen unter die Füße gekommen ist, war absolut hundeungeeignet! Für die Vierbeiner gibt es einfachere Wege 😉 .

Zur Grundfitness dazu gehört unbedingt eine gute Ausrüstung. Wasserdichte Wanderstiefel mit Schaft sind ein Muss – die Pilotesse war mit ihren guten Hanwag-Wanderschuhen nicht gut genug ausgestattet. Je nach Gebiet (Hochmoor) wären sogar wanderbare Gummistiefel sinnvoll. Wanderstock gehört für die Pilotesse ebenfalls zur Pflichtausstattung (ohne den hätte sie den Aufstieg und den Rückweg auf Preikestolen oder Himmelsyna nicht geschafft), dazu gute wasserfeste Klamotten, die übliche Notration und – wer hat – wasserdichte Gamaschen (auch die lagen wohlverwahrt zuhause im Schrank …)

Wer sich durchschnauft, wird aber mit umwerfenden Eindrücken belohnt:

Preikestolen

Preikestolen

Preikestolen Halbzeit

Preikestolen Halbzeit

Himmelsyna

Himmelsyna

Wer sich nicht ganz so plagen will, hat auch Alternativen: Naturstis sind ähnlich wie Naturlehrpfade in Deutschland und auch am Wasser lässt es sich anstrengungsfreier laufen als am Berg:

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Natursti

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„Brücke“ – oder so 🙂

Und zugegeben – schnaufen und Kondition hin oder her: Für einen solchen Blick würde die Pilotesse notfalls auch auf dem Bauch irgendwo hochkriechen:

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Preikestolen

2 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Silberdistel
    Sep 26, 2013 @ 17:56:20

    Fantastische Bilder! Da wird man für die Plage des Bergaufkletterns aber reich entlohnt. Deine Wandertipps für Norwegen sind schon sehr interessant, Dinge, die man wissen sollte, wenn man sich Norwegen einmal antun möchte. Bei den Bildern möchte ich schon …
    LG von der Silberdistel

    Antworten

    • Wanderdünen-Pilotesse
      Sep 27, 2013 @ 05:35:45

      Ja, es lohnt sich schon. Wir haben uns ein bisschen viel = viel Strecke vorgenommen, aber auf der ersten Reise in ein neues Land ist das vertretbar. Dann weiss man, welche Ecken man beim zweiten Mal intensiver sehen möchte und kann sich dort in eine der vielen kleinen „hytter“ einmieten, die vom Preisgefüge her ähnlich günstig sind wie die Campingplätze.

      Antworten

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